Travel to: Amsterdam & Harlem

Reisen mit Airbnb ist einfach und preiswert. Die Unterbringung bei Privatpersonen ermöglicht echte Einblicke in das reale Leben vor Ort.

Um es gleich vorweg zu sagen, die Kultmetropole Amsterdam mit dem Auto erkunden zu wollen grenzt an Selbstmord.

Die vielen Fahrradfahrer, Rollerfahrer und Einbahnstrassen rings um die Grachten und den Stadtkern, machen das Leben des Autofahrers zur Hölle.

Parken in der City

Mit etwa 3,5 Stunden Fahrzeit sind wir von Hannover am Samstag Morgen aufgebrochen. Am frühen Nachmittag sind wir mit dem Auto am Hauptbahnhof angekommen, um unsere Tochter, die bereits am Vortag dort ankam, abzuholen. Zudem hatten wir auch noch viel Zeit bis zum Checkin bei unserem Gastgeber im Purmerend.

Central Station Amsterdam (Hauptbahnhof)

Wir haben unser Auto kurz entschlossen im Parkhaus Osterdoksstraat (maps.google.de) direkt neben der Central Station abgestellt und sind bequem zu Fuß in die Innenstadt Amsterdams aufgebrochen.

Gleich vorweg, das Parken ist in Amsterdam sehr teuer, nachdem wir nur wenige Stunden in der tollen Innenstadt zugebracht haben, wurde eine Parksumme von insgesamt 22,00 EUR im Parkhaus fällig. Wildes Parken kann ich hingegen nicht empfehlen, denn die Holländer sind extrem streng was das angeht, also lieber in den sauren Apfel beißen und das Parkhaus nutzen.

Sea Palace

Fans der asiatischen Küche können gleich nach der anstrengenden Anreise im schwimmenden Restaurant Sea Palace gegenüber dem Parkhaus einkehren und wirklich kullinarische Genüsse zu sich nehmen (maps.google.de).

Sea Palace am Parkhaus und der Centrals Station

Übrigens, Sie werden vom Personal sehr gerne platziert, laufen Sie also nicht gleich plump hinein.

Purmerend

Gegen 16:30 Uhr starten wir nach Purmerend, einem Stadteil bzw. Vorort von Amsterdam zu unserem Gastgeber Robert.

Unsere Herberge bei unserem Airbnb-Gastgeber

Nach einer kleinen Fahrt von etwa 30 Minuten kommen wir kurz nach 17:00 Uhr in der Jan Bijhowerstraat (maps.google.de) an. Von unserem Gastgeber leider keine Spur obwohl wir angekündigt sind und eine Zeit ausgemacht haben.

Nach einer Stunde Wartezeit und frustrierender Anrufe  mit Airbnb, kamen uns die Nachbarn des Gastgebers zu hilfe und wir fanden einen hinterlegten Schlüssel.

Rustikales Abendessen im STALLEN in Purmerend

Robert begleitete uns zum nahegelegenen kleinen Markt an dem einige kleine aber feine Lokale zu finden waren, wir haben uns für das Stallen (maps.google.de) entschieden.

Abendessen im rustikalen Stallen in Purmerend

ein Lokal das feine aber preiswerte Küche versprach. Meist handelt es sich um bodenständige Gerichte wie Burger, Sparerips usw.

Besuch in Harlem

Harlem ist der älteste und erste Stadteil Amseterdams und „easy to work“.

Der Marktplatz von Harlem

Allerdings haben wir einen kleinen taktischen Fehler begangen, denn wir haben versucht am Sonntag mit dem Auto in die Innenstadt von Harlem vorzudringen – großer Fehler!

Mit den Öffis nach Amsterdam

Gegen Nachmittag sind wir wieder bei Robert und trinken ein bisschen Kaffee mit ihm und sprechen über seine vielen Reisen nach Vietnam. Wir wollen am Abend noch mal nach Amsterdam reinfahren.

Linienbus in der Central Station auf Level 2

Auf Empfehlung von Robert nutzen wir den öffentlichen Linienbus der Linie 307. Er empfiehlt uns zudem die Waterland-Kart, eine Art Sparticket, je Person 10,- EUR für Hin- und Rücktour.

Allerdings hat sich die Rücktour am Abend als etwas abenteuerlich herausgestellt, da wie einfach nicht die Bushaltestelle gefunden haben. Nach einigen Kilometern in der Central Station konnten wir die Haltestelle auf dem Level 2 der Rückseite des Hauptbahnhofs finden. Leider muss ich sagen, das die Ausschilderung etwas spärlich ist.

Daran sollten Sie denken

Die Navigation via Smartphone und Google Maps ist in Holland etwas verwirrend, da an den Straßenschildern nicht immer die Orte stehen die das Navigationsgerät ansagt.

Versuchen Sie sich abzugewöhnen, wie in Deutschland, ständig links zu fahren, fahren Sie entweder in der Mitte oder rechts, um so schnell auf Ausfahrten reagieren zu können.

Prüfen Sie vorher ob Ihr Smartphone Rooming ausreichend unterstützt, denn es ist nichts schlimmer als wenn die Navigation plötzlich ausfällt und Sie mitten im Nirgendwo stehen.

Amsterdam gehört den Fahrrädern! Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel Nummer 1 in der Kultstadt. Sie müssen also ein bisschen achtgeben, denn die Radwege sind meist breiter als die Fußwege und man muss oft den wilden Radfahrern ausweichen, um nicht von ihnen rücksichtslos über den Haufen gefahren zu werden.

Die Holländer sind anderen Menschen sehr freundlich gegenüber aufgeschlossen, anders als wir Deutschen.

Gleiches gilt für Autofahrer… Fahren Sie also entspannt!

Ein Gedanke zu „Travel to: Amsterdam & Harlem“

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